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19.09.00 08:36 Sektion Enduro

41. Aischgründer Zuverlässigkeitsfahrt, 17.09.00 "Rund um die Hohe Aßlitz"

Von: DoVi

Dieses Rennen um die Deutsche Enduromeisterschaft und den Deutschen Enduropokal der Soloklassen war wie in jedem Jahr sehr anspruchsvoll. Eine Runde von ca. 50km Länge mußte 4x absolviert werden, wobei aus Gründen des Umweltschutzes die Letzte vom Veranstalter, dem MSC Aischgrund im ADAC e.V., gestrichen wurde.

Die Bedingungen auf den beiden Sonderprüfungen pro Runde waren durch kräftigen Regen, der die gesamte Nacht angehalten hatte, noch erschwert. Aber auch auf der Strecke durch Wald, über Felder, durch Schlammlöcher und natürlich an den Steil - auf - und abfahrten war fahrerisches Können und Durchhaltevermögen gefragt. Viele Zuschauer kamen um sich davon zu überzeugen. Der MSC war mit nur zwei Startern, René Allzeit und Donald Vieweg, angereist, die sich gegenseitig unterstützten. René Allzeit legte kräftig mit Hand an, um Donald Vieweg und seine 400er Husqvarna aus einem Schlammloch, auf der ersten Etappe, am frühen Sonntagmorgen, zu befreien. Kurze Zeit später ereilte Allzeit ähnliches Pech, denn er blieb in einer tiefen Spurrille hängen, welche ihm 3 Minuten in der Sonderprüfung kosteten, die er unmöglich im Laufe des Tages wieder aufholen konnte. Dieser erste Test war insgesamt 5km lang und forderte von allen Fahrern gleichermaßen Kraft und Kondition. Schöner - da etwas abwechslungsreicher - gestaltete sich der 2.Test, für den ein Feld, ein Stück Wald und eine Kiesgruppe durchquert werden mußte. Hier stellten glatte Wurzeln, enge Waldwege und Spurrillen im Feld die eigentlichen Schwierigkeiten dar, die nur mit höchster Aufmerksamkeit bewältigt werden konnten. Alles in allem lag Donald Vieweg die Strecke wohl etwas besser als René Allzeit. Ersterer ging als 8., zweiterer als 18. ihrer Klasse ins Ziel. Das war bei 60 Startern in der Kategorie 400ccm/4T in der B-Lizenz, für beide ein guter Erfolg. Zum Schluß bleibt nur noch zu vermelden, dass jene anspruchsvolle Veranstaltung "Rund um den Aischgrund" nur noch alle 2 Jahre ausgetragen werden soll. Dies ist ein Kompromiß, der zwischen Endurosportlern, Organisatoren und dem Umweltschutz geschlossen wurde. Eine kleine Kritik: Leider dauerte die Auswertung sehr lange. Dennoch soll noch einmal gesagt sein, dass auch dieser Enduro-Lauf wiederrum ein tolles Beispiel für gute Organisation und großes Engagement war, wie wir es uns für die Mittelgebirgsfahrt in wenigen Tagen nur wünschen könne.

 

Text: Sander/Vieweg

 

  


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